um
1200
v.Chr. |
Die
älteste bekannte Erwähnung des Namens Seebach ist im Alten
Testament im Buch der Richter, Kapitel 8, Verse 4-21 zu finden,
dort wird König Sebach, König von Midian / Ostjordanien, von
dem Israeliten Gideon besiegt, gefangengenommen und
getötet. |
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Zur
neueren Geschichte. |
| 1307
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Albert
und Hermann von Seebach bauen die Burg Seebach im Auftrag des
Kurfürsten von Mainz. Ursprünglich 3 Türme und Wassergraben.
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| 1523
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Hans
von Berlepsch, Amtmann zur
Wartburg, kauft die Burg Seebach.
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| 1790
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Die
Brüder Gottlob
Karl von Berlepsch
(32.Erbkämmerer von Hessen)
und Gottlieb
August von Berlepsch
(33.Erbkämmerer von Hessen) vereinbaren die Teilung des
Besitzes und damit auch der geerbten Lasten. Zusätzlich zur
alten Linie Burg Seebach entsteht die neue Linie Kloster
Seebach, die beide sehr segensreich wirtschaften.
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| 1852
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August
Freiherr v.Berlepsch (Imker-Forscher) erfindet
bewegliche Rähmchen in beweglichen Bienen-Wabenstöcken.
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| 1884
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Dr.phil.h.c.
Hans Freiherr v.Berlepsch (Begründer des
Vogelschutzes) gestaltet um die Burg einen umfangreichen
Vogelschutzpark.
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| 1895
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Dr.
phil. et jur.h.c. Hans Hermann Freiherr v.Berlepsch
(Staatsminister) baut einen neuen Herrensitz neben der Burg, das
sogenannte
„neue Kloster“, bzw. „Villa“, sowie feste Häuser für
die Arbeiterschaft und saniert den gesamten Ort mit
Einrichtungen für die Arbeiterschaft.
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| 1908
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erfolgt
die Anerkennung als erste Versuchs- und Musterstation für
Vogelschutz durch die preußische Regierung. Dieses Datum gilt
als die Geburtsstunde der ältesten staatlich autorisierten
Vogelschutzwarte Deutschlands.
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| 1911
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wird die Burg
restauriert, die nach 1779 nur noch als Speicher diente
und deren Mittelteil eingebrochen war.

Burg Seebach und
späteres Schloß (gelbes Haus).
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| 1945
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Der
Stammsitz der Familie wird durch die Russen enteignet. Die Bewohner werden
vertrieben. Die Männer in Gefangenschaft oder gefallen. Die Frauen und
Kinder fliehen vor den Russen und trecken nach Westen.
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| DDR
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Die
Burg und die Nebengebäude werden in Wohnungen aufgeteilt. In die
„Villa“ zieht das danebenliegende Kinderheim ein. Die Landwirtschaft
wird einer LPG zugeteilt bzw. an Bauern verteilt.
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| 1994
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Die
Bundesrepublik Deutschland verweigert die Rückgängigmachung der
Enteignung.
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| nach
1990
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Die
Bundesbehörde „Treuhandanstalt“ verkauft den Besitz an Einzelkäufer
und konfisziert die Erlöse ersatzlos.
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| 1991
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Die
Vogelschutzwarte
wird der Thüringschen Landesanstalt für Umwelt unterstellt und die Burg
Zug um Zug saniert.
Das von
Jutta
Freiin v.Berlepsch nach dem 1.
Weltkrieg gegründete Jugend- und Kinderheim, das in der DDR-Zeit in die
Villa umzog, wird vom Unstrut-Hainich-Kreis / Thüringen als Träger
übernommen.
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